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Ängste und Phobien

Aktualisiert: 14. Jan 2018

Angst ist ein Gefühl, das jeder gesunde Mensch empfinden kann. Es ist eine Basisemotion, ebenso wie Freude, Liebe oder Hass. Diese Gefühle sind Kultur unabhängig und kommen überall auf der Welt vor.

Die konkrete Emotion Angst hat nichts mit Ängstlichkeit zu tun. Auch Menschen, die wenig ängstlich sind, können in einer konkreten Situation starke Angst oder Furcht empfinden. Angst kann sowohl bewusst als auch unbewusst wirken. Ist die Angstreaktion in Bezug auf die tatsächliche Bedrohung unrealistisch, spricht man von einer Angststörung. Ist diese Angst an ein bestimmtes Objekt oder eine bestimmte Situation gebunden, spricht man von einer Phobie.


Körperliche Reaktionen bei Angst

  • Erhöhte Aufmerksamkeit, Pupillen weiten sich, Seh- und Hörnerven werden empfindlicher

  • Erhöhte Muskelanspannung, erhöhte Reaktionsgeschwindigkeit

  • Erhöhte Herzfrequenz, erhöhter Blutdruck

  • Flachere und schnellere Atmung

  • Energiebereitstellung in den Muskeln

  • Körperliche Reaktionen wie zum Beispiel Schwitzen, Zittern und Schwindelgefühl

  • Blasen-, Darm- und Magentätigkeit werden während des Zustands der Angst gehemmt.

  • Übelkeit und Atemnot treten in manchen Fällen ebenfalls auf.


Was ist eine Phobie?


Eine Phobie ist eine Art von Angststörungen. Sie bezeichnet eine übersteigerte Furcht, die im Gegensatz zur gesunden Angst unnatürlich und der Situation nicht mehr angemessen ist. Es gibt auch andere Arten von Angststörungen, zum Beispiel die Panikstörung, die sich nicht auf ein konkretes Objekt bezieht, sondern ungerichtet sind. 


5 Kriterien die für eine Phobie sprechen

  • die Angst ist der Situation erkennbar nicht angemessen

  • die entsprechenden Angstreaktionen halten deutlich länger an, als nötig wäre

  • die besonders geartete Angst ist durch die Betroffenen weder erklärbar, beeinflussbar noch zu bewältigen

  • die Angst führt zu deutlicher Beeinträchtigung des Lebens des Betroffenen

  • die Angst schränkt den betroffenen Menschen ein

Die wichtigsten körperlichen Reaktionen bei einer Phobie/Angststörung

  • Herzklopfen

  • Pulsbeschleunigung

  • Schwindel

  • Schweissausbruch

  • Zittern

  • trockener Mund

  • Hitzewallungen

  • Sprachschwierigkeiten

  • Atembeschwerden

  • Becklemmungsgefühl

  • Brustschmerzen

  • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall




Unterschied zwischen Angst und Phobie


Ängste sind natürlich und wichtig für jeden Menschen, da sie als Schutz vor Gefahren für Körper und Psyche dienen. Phobien hingegen fungieren nicht als Schutzmechanismus, sondern stellen im Gegenteil eine Hürde und Belastung für den Betroffenen dar. Daher gilt es, diese Einschränkung zu überwinden.

​Der Unterschied zwischen Angst und Phobie ist in der Theorie klar, in der Praxis jedoch oft schwer zu erfassen.


Wie entsteht eine Phobie


Ursache sind meist schlechte oder verletzende Erfahrungen oder ängstliche Situationen in der Vergangenheit. Die dadurch ausgelösten Emotionen konnte das Gehirn nicht oder nur Fehlerhaft verarbeiten. Dies kann bereits in der Kindheit geschehen sein oder erst vor kurzem. Es kann auch sein, dass die auslösende Situation oder Emotion gar nicht mit der Phobie direkt in Verbindung gebracht werden kann. Deshalb wissen viele Betroffenen nicht, welche Situation die aktuelle Phobie ausgelöst hat.

ABER ...

Jede Phobie kann besiegt und überwunden werden, es muss nur der Wille zur Veränderung vorhanden sein. Ich gehe mit dir der Ursache auf den Grund.

Haben wir diesen gemeinsam gefunden, lösen wir die Phobie auf, indem wir dein Gehirn dazu anweisen, die erlebte, auslösende Situation und die daraus entstandenen Emotionen erneut, aber diesmal richtig, zu verarbeiten.




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Markus Krickel

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